Wie auswählen?

Jeder Stuhl hat seine, mehr oder weniger variablen, physikalischen Eigenschaften. Aus dem gesamten Angebot soll jener ausgesucht werden, der am Besten zum Körper und zum Einsatzgebiet passt.

Die Rückenlehne muss Ihre Rückenform in der gewünschten Sitzhaltung passend stützen und das Zurückkippen des Beckens verhindern.

Ohne Rückenlehne sollte der Stuhl ein aktives Sitzen unterstützen, damit Ihre Sitzhaltung auch dann stimmt, wenn Sie nicht mehr daran denken.

Ihr neues Sitzmöbel sollten Sie mit grosser Sorgfalt, abgestimmt auf die persönlichen Anforderungen, auswählen. Nehmen Sie sich für eine fundierte Beratung die nötige Zeit und fragen Sie nach einem Testexemplar.

Viel gehörte Begriffe

Aktives Sitzen:
Bei aktivem Sitzen wird die Sitzhaltung durch Muskelaktivität "aktiv" stabilisiert. Bewegliches Sitzen wird dadurch zum Haltungstraining. Ein schrittweises Angewöhnen verhindert mögliche anfängliche Muskelüberlastung.

Dynamisches Sitzen:
Unter dynamischem Sitzen versteht man bewegliches Sitzen, also das Wechseln zwischen verschiedenen Körperpositionen. Dazu gehört auch zwischenzeitliches Strecken und Räkeln.

Bewegung ist die Lösung
Sind Sie Kantensitzer? Falls Sie öfters nur die Sitzkante benutzen und die Rückenlehne arbeitslos hinten am Stuhl in die Luft ragt, dann überprüfen Sie Ihre Beckenhaltung sowie die Tauglichkeit und Einstellung des Betreffenden Sitzmöbels. Wenn Sie den Drang haben aktiv zu sitzen, dann sollte der Stuhl und die Arbeitsplatzgestaltung dies auch erlauben. Lassen Sie sich unverbindliche bei uns beraten.

Wichtiges über das Thema Bürostühle

Lassen Sie sich über alle Einstellmöglichkeiten instruieren und nutzen Sie diese mit den für Sie optimalen Einstellungen auch aus!

Bei beweglichen Rücken und/oder Sitzflächen die Federkraft Ihrem Körpergewicht anpassen.

Die Sitztiefe so einstellen, dass zwischen Kniekehle und Stuhlkante ein Spielraum von 2-3 Fingerbreiten bleibt.

Was sollten Sie beim sitzenden Arbeiten beachten?

Genügend Platz für Beine, Tastatur und Maus ermöglichen

Einstellmöglichkeiten in folgender Reihenfolge ausnutzen:
1. Sitzhöhe nach Beinlänge (Füsse bequem auf dem Boden) Das Becken sollte oberhalb der Knie lagern (Sitzwinkel mehr als 90 Grad)

2. Tischhöhe so einstellen, dass Unterarme bei entspannter Haltung etwa waagrecht auf der Tischplatte aufliegen. Falls der Tisch zu hoch ist und in der Höhe nicht variiert werden kann, sollte beim Höherstellen des Stuhls auch eine entsprechend hohe Fussstütze verwendet werden. Falls der Tisch zu tief ist und in der Höhe nicht variiert werden kann, sollte der Stuhl eine besondere Lendenstützung auch bei einer zu tiefen Sitzhöhe bewirken können.

3. Den Bildschirm in der Höhe anpassen, so dass seine Oberkante auf Augenhöhe oder leicht darunter liegt und die Sehdistanz 60-80 cm beträgt (ca 1 Armlänge).

Beim Sitzen möglichst oft leichte Bewegungen mit dem Becken ausführen, oder einen Stuhl wählen, welcher das Becken auch bei passiver Sitzhaltung bewegt.

Sorgen Sie auch am Arbeitsplatz für genügend Bewegung, in dem Sie nicht alles in Griffnähe bereithalten. Die Treppe statt den Lift benutzen, Pausen für Entspannungs- und Lockerungsübungen oder Augentraining nutzen.

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