Die allermeisten Betten funktionieren nach diesem Prinzip. Dabei werden elastische Materialien vom Körper mehr oder weniger komprimiert.

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Hat die Unterfederung auch eine Elastizität, ist sie ebenfalls gewichtsabhängig und sollte als Einheit mit der Matratze betrachtet werden (Bettsystem). Da der Einsinkwert von der belasteten Fläche abhängt, ist es wichtig, neben dem Gewicht auch die Grösse einer Person einzubeziehen. Ebenso wichtig ist es, die Schlaflage mit den entsprechenden Körperproportionen zu berücksichten: z.B in Seitenlage die Schulter- und Beckenbreite, Taille und seitliche Beinform, bei gleichzeitig weniger Fläche als in Rückenlage.
Um eine bessere Körperanpassung zu erreichen, besitzen viele Matratzen und Unterfederungen mehrere Zonen mit unterschiedlichen Einsinkwerten.

Bettsysteme werden aufgrund von 3 Variablen konstruiert:

1. Festigkeit (Einsinkkennlinie), evtl. zusätzlich mit Trägheit oder Verdrängung.
2. Höhe (Gesamter Hub)
3. Zonung (fühlbar bei Belastung)

Mit diesen 3 Variablen lassen sich unendlich viele Matratzen / Systeme konstruieren. Ausgangslage für die Zonengestaltung sind allgemeine Durchschnittswerte für Körperdaten, Schlaflage und Position. Um eine "bessere" durchschnittliche Zonengestaltung zu erreichen, bieten Hersteller sogar Kinder- und Jugendmatratzen sowie Männer- und Frauenmatratzen an.

Als Beratungszentrum mit Kunden- statt Markenorientierung würden wir es begrüssen, wenn die Einsinkwerte (Kennlinien) von allen Bettsystemen bekannt und vergleichbar wären. Leider sind normierte Vergleichswerte nicht in Sicht. Deshalb messen wir die Einsinkkennlinie bei Bedarf selber. Dadurch können wir genauer beraten und für Sie diejenigen Produkte finden, welche möglichst nah bei Ihren Sollwerten liegen.



Zwei besondere Kategorien innerhalb der gewichtsabhängigen Bettsysteme seien hier ergänzend beschrieben:

1. Viscoelastische Matratzen

Die Verformung nach Gewicht erfolgt verlangsamt infolge Trägheit des verwendeten Schaummaterials. Meist reagieren diese synthetischen Schäume auch auf Temperaturen; d.h. bei Wärme werden sie weicher, bei Kälte fester. Dadurch verstärkt sich die Einschalung des Körpers und die Bewegungseinschränkung. Die verschiedenen Typen unterscheiden sich bezüglich Festigkeit, Höhe (Hub) und Zonung ebenso, wie normale Matratzen. Zusätzliche Unterschiede bestehen punkto Wendbarkeit, besonderen Bezugsvarianten, Trägheit und Temperaturabhängigkeit.


2. Verdrängungsabhängige Systeme

Flüssige, zähflüssige oder flüchtige Füllungen werden in eine oder mehrere Kammern unterschiedlicher Grösse dicht eingeschlossen. Innerhalb diesen findet eine Verdrängung in jede Richtung statt. Die durch die Kammern bewirkten Zonen können nicht verändert werden. Durch Änderung der Füllmenge wird die Kunststoffhülle mehr oder weniger gespannt. Neu gibt es auch Wasserbetten mit Stützeffekt durch eingelegte Schwimmkörper. Für weitere Informatinen stehen wir gerne zur Verfügung.  

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